Die erste Woche

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Wir haben uns in den Kopf gesetzt am Montag loszufahren, komme, was wolle!

( klickt auf das Bild und schon gehts weiter!)

Allerdings ist noch sooo viel zu tun und zu erledigen, das wird hektisch! Mittags sind noch mehrere große Plastiksäcke in unserer Wohnung und Kisten und Kartons, es wird eher mehr als weniger! Und dann müssen wir die Küche noch aufräumen! Es wird schließlich 16:30 Uhr bis wir die Wohnungstür abschließen und alles zur Rappelkiste fahren können. Jetzt einfach alles hinten reingeworfen, ordnen können wir später.

Wir verabschieden uns von Freunden, fegen noch den Platz auf dem wir die letzten 8 Monate gestanden und gebaut haben und fahren dann vom Hof. Machen noch eine Extrarunde an unserer Stammkneipe vorbei, wo wir mit lautem hupen noch ein paar Freunde vor die Tür locken und los geht`s in den Feierabendverkehr von Berlin stadtauswärts!! Jippieh!

  

Es ist schon nach 17:30 Uhr als wir auf der Avus sind. Lange fahren wir jetzt nicht mehr, schon bei Michendorf beginnen wir mit der Suche nach unserem ersten Übernachtungsplatz. Im kleinen Ort Seddin finden wir einen Parkplatz, richten uns ein, öffnen eine Flasche Rotwein und packen erstmal ein paar Säcke und Kartons aus. Hier verbringen wir eine ruhige erste Nacht.

Morgens geht es relaiv früh weiter nach Bad Berka, hier kann man sehr gut stehen und übernachten.

Als wir am nächsten Morgen weiterfahren, schaffen wir es gerade bis zum ersten Anstieg aus der Stadt heraus. Plötzlich: akuter Powerverlust – dann geht der Motor aus! Wir hätten es fast bis auf eine Bushaltestelle geschafft, aber so stehen wir jetzt mitten im Weg auf der Fahrbahn. Was kann das sein? Wir rätseln und starten immer wieder. Der Motor springt für 10 Sekunden an und geht dann aus.

Dann der richtige Gedanke!

Wir haben nur Tank 1 gefüllt, in Tank 2 war nur noch ein Rest Diesel. Es hat uns schon gewundert, daß wir laut Tankanzeige 1 fast nichts verbrauchen. Vielleicht ist die Anzeige fehlerhaft? Nein! Wir hatten nicht bemerkt, daß wir auf Tank 2 fahren. Und der war jetzt leer. Nur schnell die Tanks umstellen, entlüften,starten und schon geht`s weiter!

In Thüringen auf der Autobahn geht es teilweise gut bergab. Hier hilft die Motorbremse. Bei der nächsten Bergauffahrt sehen wir im Rückspiegel nur noch dicken, schwarzen Qualm aus dem Auspuff. Wir vernebeln eindrucksvoll die Gegend. Und verlieren wieder extrem Leistung. Was ist das jetzt? Wir schleichen zur nächsten Raststätte. Dort machen wir den Motor aus und starten erneut. Alles in Ordnung! Kein Qualm mehr! Wir wissen nun, daß die Stauklappe der Motorbremse geklemmt haben muß. Alles wieder gut, wir können weiter.

Die nächsten Tage verbringen wir damit, ein paar Besuche zu machen.

Samstag geht es weiter nach Breisach. Hier wollen wir ein paar Tage bleiben, uns richtig einrichten und ein paar kleine Restarbeiten erledigen, bevor es weiter Richtung Süden geht. Kurz vor der Stadt fahren durch eine scharfe Rechtskurve und hören ein furchtbares schrappendes Geräusch! Auf dem Stellplatz suchen wir die Ursache und sehen, daß wir links hinten so stark eingefedert haben, das der Reifen auf den Kotflügel aufgeschlagen ist. Beim weiteren Rundgang stellen wir fest, daß wir hinten am linken Kotflügel etliche cm tiefer sitzen als rechts. Wir kippen zur linken Seite ab. Hoffentlich ist das kein größeres Problem. Gemeinsam mit einem hilfsbereiten Menschen versuchen wir die Ursache zu finden, was uns leider nicht gelingt.

Anschließend genießen wir trotzdem den schönen Sonnenuntergang am Rhein mit einem schönen Gläschen Wein und verschieben alles weitere auf Montag.

Das war die erste Woche, bis bald

Julia & Martin

 

 

 

 

 

 

4 Antworten

  1. HeidiundStephan

    Das ging ja ein wenig holprig los, aber nun funktioniert alles?
    HeidiundStephan

  2. Ekki

    Und die Hauptsache ist: Ihr seid endlich unterwegs…. 🙂 Endlich ist der Parkplatz wieder frei *haha*

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