Der Umbau: Teil 4

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Vier Tage Umbaupause. Wir wollen die Rappelkiste auf ihren Parkplatz fahren, aber sie springt nicht an. Batterie durchgemessen, kaum noch Leistung. Per Schraubendreher und Kurzschluss wird überbrückt und so können wir schließlich doch noch vom Hof fahren und parken. Mit unserem Orion möchten wir auf´s Land zu Freunden fahren. Dort wird ein kleines, aber sehr feines Festival veranstaltet. Super Musiker, macht total Spaß! Der plötzliche Kälteeinbruch stört uns nicht. Abends geht es runter auf 10°C, gute Gelegenheit für ein gemütliches Kaminfeuer im Juli!! Ein sehr schönes, verlängertes Wochenende.

Etwas erschöpft kehren wir nach 4 Tagen zurück in die Werkstatt. Mit neuen Batterien startet der Steyr problemlos und alles läuft wieder wie am Schnürchen.

Die L-förmige Kiste wird fertig gebaut. Bohren, senken, kleben, nieten. Martin biegt die zwei 45°Grad Profile für die Schräge. Die Dichtungsprofile werden montiert. Anschließend flexe ich das Scharnier für den Deckel auf Mass, das die Funken sprühen. Am Edelstahlscharnier für den Deckel beissen sich die Bohrer die Zähne aus. Eher wird der Bohrmaschinenakku alle, als das das verflixte Loch gebohrt ist……Geduld ist gefragt….Martin will Leitungen neu verlegen und entdeckt dabei, daß unser Heizungswasserrückschlagventil im Innenraum zerbrochen ist. Plastikqualität. Der Heizungsüberlauf, der Frostablauf, die Dieselleitung zur Heizung und der Strom zur Dieselpumpe müssen an neue Plätze verlegt werden. Wieder mal biegt Martin sich unter dem Auto zwischen dem Getriebe durch, verlegt die Leitungen und schließt alles wieder an.

Zurück zur Kiste. Endlich sind alle Löcher für das Scharnier an der Kiste gebohrt, uff! Der Deckel schließt perfekt. Jetzt muß ich nur noch alles mit Kleber abdichten.

Die modifizierte Einstiegsleiter kommt wieder auf den Arbeitstisch. Sie ist beinahe fertig. Beim ausprobieren aber müsssen wir festellen, daß die oberste Stufe an der Leiteraufhängung klemmen bleibt. So funktioniert das nicht – frustrierend. Neu überlegen, hoffentlich müssen wir nicht alles komplett neu machen.

Nein, Martin hat eine geniale Idee. Die oberste Stufe wird nicht festgeschraubt, sondern klappbar gemacht, dadurch umgehen wir die Aufhängung. Ganz einfach!

Eine kurze und erfolgreiche Woche, gut gelaunt schließen wir die Werkstatttür für´s Wochenende.

Und dann kommt doch noch ein Wermutstropfen: die Reederei verschiebt wieder mal den Termin für unser Frachtschiff nach Montevideo. Neuer Termin Anfang Dezember. Das ist der fünfte oder sechste Schiffswechsel. Nicht so schön.

Bis bald, liebe Grüße

Julia & Martin

Drink positive!

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