lockdown in Hellas – zum Zweiten

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200 Kilometer, eine lange Strecke für uns. Wenn wir schon so weit fahren, kann es auch schneller gehen, die Rappelkiste heizt mit full Speed über die Landstrassen. Am Nachmittag treffen wir ein: Elea –  seit vielen Monaten immer wieder mal unser Wohnort. „Wow! Ist das voll hier!“ Wir sind verblüfft. In den Pinienwäldern, ja, auf jedem freien Platz Campermobile. Das haben wir so noch nie gesehen. Ein paar alte Bekannte sind da, winken uns zu. Wir freuen uns, stoppen, plaudern, staunen über die Massen an Fahrzeugen. Im Zwanzig-Minutentakt treffen neue ein, alle suchen einen sicheren lockdownhafen.

Weiter im Süden finden wir einen windgeschützten Platz – angekommen.

Ingrid und Herbert sind auch hier; Ingrid hat ihren „Seppi“ für die Zeit, die sie in Deutschland verbringen wird, in der Nähe bei Bekannten abgestellt. Der weiße Hymer von Herbert schaukelt über die Wiese zu uns rüber, den letzten Abend vor der Abreise der beiden können wir zusammen verbringen, schon zischen die Verschlüsse der Proseccodosen!

Foto von Ingrid

Am nächsten Tag unternehmen wir einen Strandspaziergang zum Boot. Kurz nach Weihnachten 2019 ist es während eines Sturmes auf den Strand geworfen worden.

Anfang Januar 2020                                              Mitte April 2020                               Anfang November 2020

Immer tiefer versinkt es im Sand, die Fensterstreben sind schon durchgerostet, die Deckbleche lösen sich.

Wieder hier…..wieder sitzen wir zum Sonnenuntergang am vertrauten Strand.

Alles wie immer, oder? Nein! Etwas fehlt: unser geliebtes Strandsofa!

Wir dachten, wir hätten es vor unserer Abreise sicher verstaut, falsch gedacht! Andere Camper haben es gefunden und bei sich aufgebaut. Martin geht rüber, grüßt und erzählt: das wir das Sofa gebaut haben, das es immer am Strand gestanden hat, nur so, zum plaudern. „Das musst du erstmal beweisen!“ wird er rüde angeherrscht. Ähm………

„Könnte ich, aber ich möchte es euch ja gar nicht wegnehmen, sondern wollte das nur erzählen. Wäre nett, wenn ihr uns Bescheid gebt, wenn ihr weiterfahrt, dann können wir es wieder nutzen.“

Kein guter Start, naja, man muß ja auch nicht mit jedem gleich gut auskommen.

 

Wir alten Gefährten treffen uns in einer fröhlichen Runde

 

und lernen nach und nach die anderen neuen Nachbarn kennen. Dabei wird uns eine merkwürdige Geschichte erzählt: ein Mann, der seit Sommer seine Produkte ( Wein, Honig, Olivenöl) auf dem Platz an einem kleinen Stand verkauft, stellt sich selbst als „President of Elea“vor. Unsere Nachbarn südlich von uns haben beim rangieren einen kleinen Zweig abgebrochen. Daraufhin verlangt der „President“ 40,-€ als Strafe von ihnen. Um keinen Ärger zu haben, bezahlen die beiden das Geld.

Abends kommt unser Freund Dimitris zu Besuch, wir berichten ihm diese Geschichte. Davon hat er bereits gehört, wusste aber nicht, wer die Leute sind, die bezahlt haben. „Do you know them?“ fragt er, zückt 40,-€ und bittet uns, dies den Leuten wiederzugeben. „I had a big fight with this guy, nobody has to pay here!“ – niemand muss hier bezahlen! Er hat dem Typ das Geld wieder abgeknöpft. Wir bringen es den Leuten, die freuen sich natürlich und möchten es für die „Friends of the forest of Elea“ spenden – die Organisation, die Wald und Strand pflegt, das Gelände vor Gericht schon mehrmals gegen Großinvestoren verteidigt hat und bei der sich auch Dimitris sehr engagiert.

Wir sausen mit der Dax nach Kakóvatos. Maske ist Pflicht, sobald man sein Haus verlässt.

Zwei Freunde von uns bauen sich im Ort eine neue Existenz auf. „Filía“, den hier dringend benötigten Waschsalon. Dazu ein kleiner Shop mit Bioprodukten, ein Globetrottertreff. Die beiden sind mitten im Umbau, toll, was dort entsteht!

Unsere Lieblingstaverne am Strand von Kakóvatos hat zum letztenmal geöffnet. Wir nutzen das aus, sitzen noch einmal so schön am Meer und genießen das vorzügliche Essen. Seufz……ab morgen muß alles wieder schließen…..

Anfang November, full lockdown in Griechenland. Jeden Morgen kommt der Bäcker vorbei. Mit Abstand und Maske kaufen wir Brot und Spanakopita – Spinatstrudel. Die Temperaturen bewegen sich noch in den hohen Zwanzigern, wir gehen jeden Tag schwimmen. Jeder beschäftigt sich auf seine Weise. An den Wasserstellen werden Spültische gebastelt und edle Duschen installiert. Bis dahin hing eine 1,5 Liter-PET-Flasche mit Löchern im Boden am Baum – oben den Schlauch reingehängt, Wasser an, war auch schön!

Abends leuchten unsere Lampions in den Ästen der Pinie. Bis zur Sperrstunde um 21 Uhr ( vielleicht auch etwas länger ) sitzen wir 4 fröhlich zusammen, essen gemeinsam – langsam leben wir uns in den lockdownalltag ein.

Eine „lockdownWhatsappgruppe“ wird gegründet. Vielleicht nicht so schlecht bei so vielen Leuten. Jemand hat über 130 Fahrzeuge gezählt, ein paar Tage später sind es um die 165. Normal sind im Winter 20 bis 30 Wagen. Ob das auf Dauer gut geht?

Der selbsternannte „President“ erzählt, daß die Polizei die Einhaltung der Coronamaßnahmen auf dem Gelände mit Drohnen überwacht. What?!

Wir müssen lachen, das ist lustig! Die griechische Polizei ist ausgesprochen minimal ausgestattet. Sie sind froh, wenn ihre Autos fahren, für eine Drohne gibt es kein Budget. Aber die meisten Leute glauben ihm, sind verunsichert, eingeschüchtert, das erfahren wir durch die „lockdowngruppe“. Oh…..Zeit für ein wenig Spaß, denken wir. Am Nachmittag drehen wir einen Film zum Thema Polizeidrohne in Elea.

Ein exklusiver Blick ins Storyboard:

Und jetzt der fertige Film:

 

Was für ein Actionknüller!! Der lockert die Stimmung wieder etwas auf.

Am nächsten Tag bringt Dimitris zwei Leute vom griechischen Fernsehen mit. Ob wir bereit wären, ein Interview vor der Kamera zu geben? Ich mach´s. Und plappere drauflos als ich hätte ich Prosecco drin, beantworte Fragen über unsere Situation in Elea: ob wir Probleme mit der Versorgung haben, ob wir mit den Leuten gut auskommen, usw, usw. Dabei preise ich gerne die großartige Gastfreundschaft der Griechen und wie wohl und gut aufgehoben wir uns hier fühlen. Anschließend biete ich unseren Polizeikrimi an, aber sie lassen sich diesen Gassenhauer entgehen, schade…..

Wir machen mal wieder etwas mehr Sport, natürlich stets mit Maske vorm Gesicht. Später schleppen wir unter lautem Gepolter Material für ein neues Strandsofa mit dem Moped über den Platz.

10 Tage lockdown sind schon vergangen. Mitte November, die Abende werden kühler, nachts lodert so manches Feuer. Wir haben uns den Kanisterofen von Patrick ausgeliehen.

Einem Nachbarn wird das Fahrrad gestohlen. Naja, denken wir, vielleicht etwas leichtsinnig, das Rad nachts nicht abzuschließen……Dann vermisst jemand seine Hängematte, Siegfried werden drei Flaschen Spüli und Seife gestohlen, eine Kühlbox samt Inhalt verschwindet über Nacht, die Badelatschen von Karl-Heinz, zwanzig Bananen, Alfred´s Trekkingschuhe samt neuer Socken und und und…..irgendjemand stiehlt sich hier eine neue Ausstattung zusammen.

Und dann meldet die lockdowngruppe, daß jemand verhaftet worden sei. Eine junge Schweizerin wurde abgeholt von der Polizei. Über die Gründe wird wild spekuliert. Die muß doch irgendwas angestellt haben? Als Sylvia darum bittet, diese dummen Spekulationen zu unterlassen wird sie aufgefordert, die Gruppe zu verlassen. Ups?! Abends ist die junge Frau wieder zurück: angezeigt weil sie Tisch und Stuhl vor ihrem Camper hatte – wild camping. Also das, was wir alle hier machen. Angestellt hat sie sonst nichts.

Hoppla! Solch ein rabiates Vorgehen der Polizei ist neu für uns!

Am nächsten Tag eine weitere Aufregung: Räumung des Platzes vom nördlichen Ende her, heißt es! Sofort springt die Spekulationsmaschine an: „Jetzt werden wir verjagt! Das passiert nur, weil da Leute letzte Nacht Musik an hatten! Jeder muß 300,-€ Strafe zahlen! Nein, 10.000,-€! Ruft die Botschaft an!“

Was war wirklich los? Zwei Leute haben sich eine üble Schlägerei geliefert, deshalb der Polizeieinsatz.

Es ist unsere erste Whatsappgruppe mit so vielen Teilnehmern und wir sind etwas erschlagen von den raschen Verurteilungen und den „sicheren“ Behauptungen, mit denen einige so schnell bei der Hand sind.

Die Verhaftungen werden fortgesetzt. Täglich schleicht der Polizeiwagen auf den Platz, wie ein Raubtier und nimmt Witterung auf. Gebannt wie eine Herde Zebras beobachten wir ihren Weg. Wo werden sie zuschlagen? Halten sie bei uns? Da!! Schnapp!! Schnell greifen sie ihre Beute, laden sie ins Auto, in einer großen Staubwolke jagen sie davon und bringen ihren Fang in die Höhle!

Was passiert dann? Erkennungsdienstliche Behandlung mit allem was dazugehört. Fingerabdrücke, Fotos. Für´s Protokoll: „You live in?“ –  “ Winterthur“ –  „Winterthur……is it boy, girl or thing?“ Interessante Frage. Der Straffällige soll einige auf griechisch verfasste Papiere unterschreiben. Der Staatswanwalt wird angerufen, nach 4 bis 5 Stunden wird man zum Auto zurückgebracht. „You can stay here now, no problem!“

Die Gerüchteküche kocht und schäumt. Räumung am kommenden Wochenende? Warum nur? Ist es, weil die „Einheimischen Angst vor uns haben“? Weil sie „unseren Lebensstil nicht verstehen“? (Zitate lockdowngruppe) …..Die wahren Schuldigen werden gefunden: Facebook und Instagram!

Eine Gottesanbeterin schenkt uns ein fantastisches Motiv:

Wir müssen zugeben, daß es ungemütlich wird. Alle sind nervös, die Theorien, warum und wieso verhaftet wird, überschlagen sich. Niemand hat mehr Stuhl oder Tisch draußen, man sitzt auf Decken oder bleibt im Auto. Bei manch einem liegen die Nerven blank, es gibt Schreiereien.

Eines Tages dröhnen Militärflugzeuge am Himmel! Wird der Strand jetzt mit Kampfjets und Chemtrails geräumt?!!

Natürlich nicht! Manöverübungen. Im Wald über Elea bricht ein Feuer aus.

Nachdem es gelöscht ist, füllt die Feuerwehr am Strandwasserhahn ihre Tanks wieder auf. Danach versiegen alle Wasserstellen. Kein Tropfen kommt mehr raus. Nirgends auf dem Gelände. Einige aus der lockdowngruppe sind sich sicher: absichtlich abgestellt um uns loszuwerden! Wir glauben das nicht. Auch im Ort gibt es nicht mehr überall Wasser. Jemand aus der Gruppe schlägt vor, mal mit den Ortsbewohnern „wohlwollend ins Gespräch zu gehen“ und Arbeitsgruppen z.B.: zum Strand und Wald säubern zu bilden oder Geld zu spenden. Es folgt ein Vorschlag, wer wieviel spenden könnte. Kleine Autos soundsoviel, große Autos mehr. „Wir möchten mehr oder weniger in die Symbiose mit den Einheimischen gehen“ – hm……also, unserer ganz persönlichen Meinung nach, ist es selbstverständlich, Strand und Umgebung sauber zu halten. Dafür brauchen wir keine Arbeitsgruppe. Die Gemeinde braucht auch niemanden von uns um die Wasserleitungen zu reparieren, wie ebenfalls vorgeschlagen wurde. Spenden kann doch jeder wie und an wen er mag, ohne gemeinsames Paypalkonto. Die Reaktion auf diese Vorschläge bleibt insgesamt sehr verhalten. Das Interesse im Ort an einer Symbiose mit den Campern ist gar nicht so groß, haben wir den Eindruck, es herrscht eher ein freundliches Desinteresse an uns. „Hauptsache, keine Großinvestoren,“ erzählt uns lächelnd jemand aus dem Ort. „Vielleicht seid ihr diesen Winter etwas zu viele, einige Leute denken, ihr bringt das Virus.“ Das können wir verstehen.

Nach einer Woche zeigt die Polizeiaktion und das fehlende Wasser Wirkung. Trotz Fahrverbot brechen einige auf und suchen woanders nach Ruhe. Die Leute, die unser Strandsofa „geliehen“ hatten, reisen ebenfalls ab und nehmen das Sofa einfach mit. So hatten wir uns das nicht vorgestellt, ihr Lümmel!

Wir überlegen auch, umzuziehen und machen uns mit der Dax auf die Suche nach einem anderen Strandplatz. Und finden einen…..

mit genügend Raum für 3 LKWs. Denn zur Rappelkiste und dem Unimog hat sich noch der zitronengelbe Steyr von Maren und Mathias dazugesellt. Passt prima!

Foto von Maren

Kurz bevor wir dorthin aufbrechen, sehen wir auf Instagram, daß jemand schneller war als wir. Pech. Der Platz ist belegt. Freunde bieten uns an, zu ihnen in die Berge zu ziehen, aber für drei Große ist es dort etwas knapp.

Dann bleiben wir eben! Drei Wochen sind um, es ist deutlich leerer geworden und wir haben uns an die Vorstellung gewöhnt eventuell verhaftet zu werden. „Leben am Limit!!“ scherzen wir, räumen wieder Tisch und Stühle raus.

Das führt zu irrwitzigen Szenen: Martin und ich liegen am Strand….plötzlich „PING“ – das Telefon: „police from south!“ Martin springt auf, pfeift schrill auf zwei Fingern, läßt eine Hand wie ein Blaulicht über dem Kopf kreisen! Die anderen verstehen sofort, in Windeseile werden Tisch und Stühle zusammengepackt, verstaut, BUMM! Tür zu! Es ist absurd, wir müssen alle lachen.

Der selbsternannte „President“ kommt vorbei und zeigt Sylvia zwei Fotos von ihrem Unimog. Die Rückseite mit gut sichtbarem Nummernschild. Diese seien ihm von der Polizei geschickt worden, aufgenommen mit der berüchtigten Polizeidrohne! Sylvia sei zu lange beim einkaufen in Kyparissia gewesen, das sei verboten!

Das geht zu weit, Sylvia sagt ihm deutlich ihre Meinung! Man sieht klar auf den Bildern, daß sie durch eine Windschutzscheibe aufgenommen sind. Der „President“ ist anscheinend hinter den beiden hergefahren, hat geknipst und macht sich jetzt mit dieser Geschichte wichtig! „I only want to protect you!“ – ich möchte euch nur beschützen – Also wirklich…….

Abends lodert das Feuer in der Tonne. Jedes Paar Scheinwerfer in der Dunkelheit wird misstrauisch beobachtet, kommen sie um uns zu holen? Ja, man kann sagen: leicht angespannt die Lage.

 

 

Wir brauchen etwas Abwechslung und fahren am Sonntag nach Kopanaki zum Markt. Ernüchternd, die Platía leergefegt, die Tavernen geschlossen, fast niemand unterwegs, nur die Hälfte der Marktstände aufgebaut, bedrückend. Im Stehen trinken wir überzuckerten Kaffee. Und kalt ist es draußen auch noch!

Aber wir erleben auch schöne Dinge wie diese wunderbare Vollmondnacht mit einer formvollendeten Mondcorona

Morgens um kurz vor acht Uhr steht der Mond noch überm Meer.

Der erste Advent kommt, mit böigem Wind, läutet die Winterstürme ein. Maren und Mathias haben zu Kaffee und Keksen eingeladen. Lecker! Anschließend staunen wir draußen über die kraftvolllen Wellen, Philipp muß sich unbedingt hineinstürzen, keiner will mitmachen, nein Danke!

 

Das neue Sofa ist fertig und bekommt seinen Platz am Strand. Endlich! Wir sitzen wieder da und sehen unser Lieblingsprogramm: Sonnenuntergang. Gleich am ersten Abend gibt es eine Meistervorstellung, fantastisches Licht, dazu stürmische Windhosen auf dem Wasser und wirbelnde schwarze Wolkenfinger.

So vergeht der November und der Dezember beginnt. Das bisherige, herrliche Sonnenwetter wird wechselhaft – ungefähr so wie unsere Laune….

Tag 29 in Elea. Es ist leer geworden, um die 50 Fahrzeuge harren noch aus. Der lockdown ist bis Mitte Dezember verlängert, keine Überraschung. Griechenlands Norden leidet schwer unter der zweiten Welle, die Sterberate ist hoch. Auch von zuhause erreichen uns immer mehr schlechte Nachrichten, die Situation verschlimmert sich für einige Freunde mit jeder Woche, die der lockdown dauert. Die Gastronomie und die Veranstaltungsbranche stehen vor dem Bankrott. Die versprochene Novemberhilfe wird frühestens im Januar ausgezahlt, verkündet unser Minister. Unsere Stimmung ist oft bedrückt, dunkel. Nur unsere fröhliche Gemeinschaft hellt alles immer wieder auf.

Dieser zweite lockdown in Elea ist in keiner Weise mit dem ersten im Frühjahr zu vergleichen.

Liebe Grüße, bis bald!

Julia & Martin

Drink positive!

Auf Instagram: rappelkisteberlin

Einige Fotos von Ingrid, Sylvia & Maren, siehe Kennzeichnung. Danke euch allen!

 

 

 

 

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